von Jessie 1Kommentar

Scotland Fashion Awards: Die Nominierungen

louise_roe.jpg Auch Schottland vergibt jährlich seine Preise für die herausragendsten Personen im Modebusiness. Die Nominierungen des Scotland Fashion Awards sind recht interessant, weswegen am 29. Juni alle Augen auf das schottische Stirling gerichtet sein werden.

Moderiert wird das Event von Louise Roe, die sonst bei Vogue TV zu sehen ist. Insgesamt gibt es zehn Kategorien, darunter auch eine für den internationalen Designer, der den karierten Schottenstoff am Besten verarbeitet hat. Humor haben sie, die Schotten, also werfen wir mal einen Blick auf die Nominierungen und meine heimlichen Favoriten.

Designer des Jahres:

Christopher Kane
Jonathan Saunders
Graeme Black
Aimee McWilliams
Vidler & Nixon
Deryck Walker

Während wir Christopher Kane und Jonathan Saunders allzu gut kennen, wähle ich einen anderen Designer zu meinem Favoriten: Deryck Walkers Winterkollektion für 2008 ist eine Mischung aus Androgynität und Verführung und bietet einzigartige Formen.

Model des Jahres:

Amanda Hendrick - The Model Team
Emily McWilliam - Take 2 Models
Lisa Omand - Superior
Amy Mclelland - Superior
Gillian Cook - Superior
Emma Duncan - The Look
Tottie Greer - The Model Team
Hayley Bartlett - The Model Team

Die Auswahl der nominierten Models erschreckte mich ein wenig: viele Druchschnittsgesichter, keine begeisterte auf Anhieb. Einzig und allein Emily McWilliams stach heraus, die uns aus der Garnier-Werbung ein begriff ist. Ihre Modelkarriere scheint derzeit aber eigentlich auf Eis gelegt zu sein, da sie als Sängerin unter dem Namen "Emily McWilliams Desert Rose" unterwegs ist.

Beste Nutzung des Schottenstoffs von einem internationalen Designer:

House of Holland
Dolce & Gabbana
Ralph Lauren

Na, da muss aber Henry Holland für sein Label House of Holland geehrt werden! Seine Kollektion wimmelte geradezu von blau-grünen Karomustern.

Tags: designer, house of holland, models, nominierungen, schottland, scottish fashion awards
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1 Kommentar

  • Aglaia

    Also ich finde dass ein Model trotz Individualität immer noch anpassungsfähig sein sollte, nur so kann es wirklich dauerhaft erfolgreich sein. Und was wir als schön empfinden ist laut Wissenschaft nunmal das Durchschnittsgesicht. Ich finde auch, dass die hier als einigermaßen herausstechende Emily McWilliams am ehesten ein "Durchschnittsgesicht" hat, allerdings ihre Frisur einiges wieder rausreißt. Ich persönlich würde Amanda Hendrick wählen, weil sie wie schon gesagt anpassungsfähiger ist, als z.B. eine Agyness Deyn. Deren Look ist zwar genial, wird aber vielen innerhalb eines jahres schon zum Hals heraushängen, wie man bei Burberry schon gesehen hat. Der "Zweck" eines Models ist es nunmal in jeder kleidung eine gute Figur zu machen.

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