Rückblick: Guido Maria Kretschmer in Berlin
Vom Flughafen fast auf direktem Wege in die Untiefen Berlins: Wir stapsten mit High-Heels durch Familienviertel und fragten uns durch zum Umwelt-Forum, um uns dann im Stehen das Defilee von Guido Maria Kretschmer anzuschauen.
Neben den Blogger-Kollegen, die wir trafen (La Lila, I heart Berlin) und der wunderbaren Location gab es noch Abendroben und Champus zu "konsumieren". Ihr wollt mehr Details zu B-Promis und weißen Schlüppern?
Die Kreation von Abendgarderoben erweist sich häufig ein diffiziles Unterfangen. Schon bei der letzten Fashion Week in Berlin und vor allem bei Unrath und Strano hatte ich so meine Probleme beim Gefallen der aufgetischten Entwürfe.
Vielleicht sind wir auch ein bißchen verwöhnt von den ganzen Haute-Couture-Träumen aus edlen Stoffen, wunderbar drappierten und zu Unkosten produzierten Kleidern á la Oscar de la Renta und Alexander McQueen. Hier, bei der Show in Berlin am Freitag war es ähnlich. In die Weltreige der Top-Designer wird hier wohl niemand aufsteigen - will Guido Kretschmer vielleicht aber auch gar nicht. Denn wie der Titel "be my friend" seiner Kollektion verrät, kleidet er hauptsächlich Bekannte und Freunde ein.
Bekannte Gesichter gab es bei der Veranstaltung genug: Mit Lisa von LaLila und Jessie spielten wir "Gesichter-Raten" und fanden in unseren Nachbarn im Publikum auch schnell Gleichgesinnte. Gegenüber in der ersten Reihe ging das Quiz weiter. Leider sahen wir dort auch Dinge, die man bei älteren Frauen ab 45 nicht sehen möchte. Ich fragte mich, ob man mit der Zeit entweder aufhören sollte, kurze Kleidchen und tiefe Ausschnitte zu tragen oder ob man dann irgendwann denkt, man müsse sich um gewissen Moderegeln einfach keine Gedanken mehr machen.
Meine gefühlte Ortszeit war mittlerweile irgendwas tief in der Nacht. Der Moet war leer und konnte meinen Kreislauf nicht mehr pushen. Schnell den Goodie-Bag gegriffen und ab (ohne versprochenen Shuttle, dafür mit nettem Taxifahrer) zum new faces award.
Wir haben uns trotzdem über die Einladung zu Guido und seinen Freunden in die Kirche gefreut, versteht uns nicht falsch. Modetechnisch war es uns aber leider zuviel Glitzer und neben Schwarz oft zu pastellig. Daß unsere Aufmerksamkeit irgendwann den fallenden Buchstaben des Logos zuteil wurde, bitten wir zu entschuldigen. Feuerproben sollten Nachsehen der Kritiker genießen. Wir sind geduldig und drücken die Daumen für den zweiten Auftakt!
Nachtrag: hier noch ein Video von Guido, in dem er seine Mode erklärt.
(Gefunden bei berlinfashion.tv)





mahret
boah ich hatte sowas von keine lust dahin zu gehen. hm vielleicht hätte ich es tun sollen... ah...