Rückblick: The Kills in Köln
Gegen kurz vor halb zehn betreten Jamie Hince und Alison Mosshart alias The Kills beinahe unbemerkt die Bühne im Kölner Gebäude 9, stellen sich vor ihre Mikrofone und beginnen, wie das neue Album "Midnight Boom" auch, mit "U.R.A Fever". Positiv fällt als erstes Alisons Stimme auf, die beinahe besser als auf Platte klingt.
Was anfangs an ein starres Runterspielen der neuen Platte erinnert (meine liebsten Lieder "Tape Song" und "Getting Down" werden gleich zu Beginn gespielt), artet später in wildes tanzen aus, welchem es unheimlich viel Spaß macht, zuzuschauen.
Wieso wir uns dann in Alison verliebt haben, lest ihr hier.
Jamie Hince, der britischer nicht sein könnte (er trägt eine enge Jeans, T-Shirt, darüber eine dunkelblaue V-Ausschnitt-Strickjacke und ein Halstuch mit Fransen), entwickelt sich in der nächsten Stunde durchaus zum Sympathieträger, auch wenn ihn ein ständiges Zucken gepaart mit einem starren Blick etwas wirr erscheinen lässt. Der Grund: Der Herr hat eine herrlich verrauchte Stimme und bleibt durchweg cool, auch wenn die Technik nicht immer das macht, was er will. Schließlich sei gesagt, dass das Duo auf Beats aus der Dose zurückgreift, sprich, das Schlagzeug live einfach mal weglässt. Dafür bekommt man dann aber ordentliche Gitarren-Soli zu hören.
Alison, die in pinker Jeans von Cheap Monday, einem langen, löchrigen T-Shirt und einem wunderbaren Tigerprint-Cardigan locker und stylisch zugleich wirkt, verwandelt sich auf der Bühne angeblich in eine andere Person, wie sie im Interview mit der Spex verriet. Dieser Wandel ist so geglückt, dass sie von Minute eins an ekstatisch tanzt, rumhüpft, am Ende sogar nach etwa hundert Zuckungen pro Minute auf den Boden knallt. Alles Show, versteht sich, doch man kauft es ihr ab und freut sich über so viel Hingabe.
Julia und ich wären hiermit dann auch offiziell verliebt und suchen einen Fanclub, dem wir uns anschließen können.
Während die beiden gegen Anfang also noch vor dem jeweils eigenen Mikrofon stehen, sind sie später kaum mehr auseinander zu bekommen. Beendet wird das Konzert mit einer Umarmung, welche die innige Freundschaft der beiden (sie wohnen auch in einer WG!) zeigt. Nun, bei soviel Harmonie und einer ordentlichen Show kann man eben nicht anders, als Jamie und Alison zu mögen.
PS Die Kate war nicht zu sehen. Und das, obwohl sie gerade ihre Verlobung mit Jamie bekannt gegeben hat!
The Kills live "Last Day of Magic":
The Kills live "Cheap and Cheerful":


Mia
Scheint nicht nur dem Publikum viel Spaß gemacht zu haben :)
Carrie
Pinke Jeans? In einer ElleGirl von vor 2 (?) Jahren, sagte sie Pink sei ihre Hassfarbe und sie würde es nie tragen, nur für das ElleGirl Fotoshoot. =)
julia
gut, dass jessie bis kurz vor ende des konzerts auch dachte, das sein eine lilane strumpfhose und das t-shirt ein rock....
lina
woah, wie cool ich wäre auch so gern dahingegangen, gaah solche deppen , kommen einfach net nach münchen :p menno aber ich liebe the kills auch
lina
*sichdemfanclubanschließ* ;D