Kinotipp: Schmetterling und Taucherglocke
Das Konzept "Film zum Buch" ist oft ein brenzliges Unterfangen - doch nicht so in diesem Fall. Mein persönlicher Held Julian Schnabel hat mit Schmetterling und Taucherglocke ein kleines Meisterwerk gezaubert: Der Workaholic Jean-Dominique Bauby (nicht unpassender Weise der Chefredakteur der französischen ELLE) erleidet einen Schlaganfall und beginnt nach dem tragischen Vorfall eine Lehre zu ziehen. Über die wichtigen Dinge im Leben, die wir so oft nicht zu schätzen wissen.
Noch nicht begeistert? Rezension und Trailer schaffen Abhilfe:
Ich hätte es kaum besser sagen können (via FAZ.net):
Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, dann hätte dieser Film bei den Oscars für beste Regie, beste Kamera und bestes Drehbuch gewinnen müssen. Müssen! Nicht weil an den Konkurrenten etwas auszusetzen gewesen wäre, ganz im Gegenteil, sondern weil „Schmetterling und Taucherglocke“ genau die Sorte Film ist, die das Kino als populäre Kunstform immer wieder am Leben hält. Denn auch wenn er das Kino nicht neu erfindet, so ist er doch auf eine Weise auf der Höhe seiner Möglichkeiten, dass man sich fortwährend die Augen reiben möchte. Wie einfach doch das Komplizierte sein kann, und welche Schönheit man dort finden kann, wo man sie am wenigsten vermutet.





crazym
Hast du den Film gesehen? Ich war leider etwas enttäuscht. Der Film lebt von den Bildern und Darstellern, ist aber etwas seeeehr langatmig. Das Buch hat mir wesentlich besser gefallen.
sarah
dieser film ist soooooo schön!! ich habe geweint im kino... *verlegen-guck*