von Julia 14Kommentare

COS-Store-Eröffnung in Köln

cos_store_eroffnung_quer.jpg Mit verregneten Haaren platzten wir gegen 20 Uhr und nach kleinem Shopping-Marathon in die neu eröffnete COS-Filiale auf der Kölner Ehrenstraße.

Und BÄM! Es herrschte Promi- und Aufbrezelalarm. Wunderbar in der Hauskollektion gekleidete Verkäuferinnen und hilfsbreite, englischsprachige Organisatorinnen bereiteten uns einen herzlichen Empfang.

Während die übrigen Gäste an ihren Champagner-Gläsern nippten, stürzten wir uns in die Umkleide. Was wir von den Stangen pickten und letztendlich kauften, seht ihr jetzt...

Klickt auf die Fotos, um jeweils eine Beschreibung der Styles zu lesen.

Und am Ende reichte es nur für das kleine Schwarze....

Tags: cos, event, hm, köln, shopping, style

14 Kommentare

  • crazyM

    Die Sachen erscheinen mir aber nicht sonderlich teuer, oder!?

  • klaus

  • MC Winkel

    ... gehört der Gürtel so? :)

  • Rieke

    @ klaus: Schlimme Sache und da kann man sich froh schätzen, dass es noch immer aktive Gewerkschaften gibt, die Mitarbeiter in prekären Situation unterstützen (siehe auch aktueller Skandal Lidl). Natürlich wirken solche Artikel wie ein Aufschrei und erregen Aufmerksamkeit. Ich habe mit zarten 16 Jahren für ein Jahr bei H&M gearbeitet und kaufe noch immer dort ein (man lese zwischen den Zeilen). Sind wir mal ehrlich: Der Mensch ist ein sehr bequemes Gewohnheitstier (der nächste Lidl-Supermarkt ist auch gleich um die Ecke) und im Fall von H&M fehlen einfach oft Alternativen. Moralische und ethische Fragestellungen im Modebereich gibt es genügend und liefern ausreichend Stoff für niemals endende Diskussionen. Für alle Freizeit-Fashionitas ist Mode allerdings die schönste Nebensache der Welt! Oder kaufst Du Deine Lebensmittel nur noch im Bioladen ein? Falls ja, Gratulation: 20 Meter neben deiner ökologisch angebauten Karotte ist eine Kartoffel mit Dünger vergiftet worden!Und welche Konsequenz ziehst Du?

  • klaus

    @rieke
    ...mir ging es bei dem post weniger darum einen boykott anzuregen, als vielmehr den blick zu schärfen. viele wissen gar nicht, was sie da kaufen, wo dies sachen herkommen und wie sie produziert wurden.
    welche konsequenzen der einzelne daraus zieht soll jedem selbst überlassen bleiben.
    und zu deiner frage: ja ich versuche weiterstgehend BIO zu kaufen, wobei ich auch der ganzen Biobwegung sehr sekptisch gegenüber stehe, weil da etwas als "besonders" verkauft wird, was eigentlich der standard seinen sollte.
    zum thema H&M: mal ganz ehrlich die qualität der kleidungsstücke bei H&M ist nicht die beste und das ist nciht neues, daher kaufe ich schon lange nicht mehr in bei ketten ein.
    ein vernünftiges preisletstungsverhältnis, bekommt man, wenn man eher auf die qualität, als auf die quantität, der gekauften kleidungsstücke, sicher auch in anderen läden, die sich mit mode beschäftigen. es dauert dann evtl. länger bis das passende kleidungstück gefunden ist.
    wenn man die gleichen kriterien auf modekonsum anwendet, wie für kunstgegenstände oder möbel, dann kann man auch mal ausgewählt kleidungsstücke erwerben. by the way, das hat jetzt nicht mehr mit H&M zu tun...

  • annette

    "ein vernünftiges preisletstungsverhältnis, bekommt man, wenn man eher auf die qualität, als auf die quantität, der gekauften kleidungsstücke, sicher auch in anderen läden, die sich mit mode beschäftigen. es dauert dann evtl. länger bis das passende kleidungstück gefunden ist."

    kostenfrage?!

  • Lea

    solche artikel SIND ein aufschrei. und diesen themen ein bisschen aufmerksamkeit zu widmen ist nur gut und billig und schadet sicher keinem.
    wer einmal ein bisschen darauf achtet wo er einkauft wäre über den "aktuellen" lidl-skandal nicht überrascht gewesen. schließlich ist seit jahren bekannt wie diese kette mit ihren mitarbeitern umspringt. nur schien es bis jetzt die wenigsten zu interessieren. meine gewohnheit ist bio zu kaufen, und das schon mein leben lang. ich glaube ich habe noch nie einen lidl von innen gesehen...
    für mich ist bio standart, ich möchte keine minderwertigen nahrungsmittel essen die am ende nur nach geschmacksverstärker schmecken. hype hin oder her. natürlich schmecke ich vielleicht bei zur soße verarbeiteten tomate nicht den unterschied, und selbst wenn im feld daneben pestizide verwendet werden ziehe ich dann doch die biotomate vor, alleine um den anderen anbau nicht zu unterstützen.
    genauso halte ich es auch bei den meisten anderen läden. anstatt bei schlecker zu kaufen gehe ich zu dm, auch wenn ersterer nur zwei häuser neben mir ist.
    ich finde es gut dass du diesen link gepostet hast. leider gibt es in sachen kleidung noch nicht so gute alternativen und ausweichmöglichkeiten wie zum beispiel bei den drogeriemärkten.
    ich hoffe noch immer dass die ganzen unternehmen irgendwann umdenken. das man seine mitarbeiter nicht ausbeuten muss um erfolgreich zu sein zeigt zum beispiel eben dm. da sollten sich alle mal eine scheibe abschneiden. am ende profitiert nämlich nicht nur der kunde (ICH!!!) davon, sondern auch das unternehmen selbst.

  • Lea

    zur kostenfrage: wer billig kauft, kauft doppelt.
    bei kleidern sehr wahr.
    (und ja, ich kaufe auch manchmal bei h&m...)
    bei lebensmitteln bin ich da jedoch ganz radikal. ich verzichte lieber auf was anderes als schlechtes essen zu kaufen.

  • klaus

    lea...du sprichst mir aus dem herzen!
    thanks XXX

  • Rieke

    @ Lea: Auch ich ziehe DM Schlecker vor und auch ich geniesse gerne frische Ware vom Markt, doch letztlich bin ich als Verbraucherin immer auf Qualitätssiegel angewiesen, ob nun Biokarotte, Waschmittel oder Kleidung. Auch Qualitätssiegel können täuschen. Das haben Verbraucher- und Produkttests einschlägiger Magazine und Institutionen ausreichend bewiesen. Vielleicht solltest Du beim nächsten Besuch im Bioladen mal nachfragen wie hoch der Lohn der ausländischen Erntehelfer ist. Aber zurück zum Thema Kleidung: Dein Statement "Wer billig kauft, kauft doppelt" wirkt auf mich schmalspurig und arrogant. Schliesslich kann sich nicht jeder neueste Designer-Ware leisten und Vintage heisst nicht immer Designer. Fashion sollte für jeden und jedes Budget offen sein, was nicht automatisch H&M bedeuten muss. Und wer garantiert mir letzlich, dass meine Designerware nicht doch in irgendeiner Verbindung zu moralisch verwerflichen Standards, wie z.B. respektloser Umgang mit Mitarbeitern, Ausbeutung billiger Arbeitskräfte oder gar Kinderarbeit, steht? Die Wertschöpfungskette ist an dieser Stelle lang und trotz Errichtung von Verhaltenskodex, CSR-Strategie oder Global Compact für einfache Verbraucher kaum nachvollziehbar. Natürlich profitiere ich als Kunde genauso wie das Unternehmen von zufriedenen Mitarbeitern, schliesslich transportieren diese den Service-Gedanken und für den zahlt man am Ende gerne etwas mehr.
    @Klaus: Wahrscheinlich widersprechen wir uns vom Grundsatz gar nicht: Reflexion ist ein verdammt wichtiges Instrument unserer Gesellschaft. Ich finde nur, manchmal macht es verdammt viel Spass einfach mal nur zu geniessen und nicht nur in Frage zu stellen. Über COS in meiner Stadt würde ich mich sehr freuen.

  • kroko

    Wie kommt ihr denn von Mobbing auf Bioprodukte? Man darf das nicht alles so pauschalistisch sehen bzw. sollte man sich mal fragen, wie sehr das ganze mittlerweile auch im Maistream breitgetreten wird, weswegen man seine Meinung hat, worauf die fusst. Auch Bio ist Massenproduktion, da brauchen wir uns nichts vorzumachen, eine ganze postindustrielle Gesellschaft zu ernähren, braucht Massenproduktion und kann nicht mehr vom einzelnen Bauern mit seiner Schweinezucht un den Steckrüben getragen werden. Die Abwanderung nach Asien ist nicht nur ein Phänomen, was bei den "bösen" Kapitalistenfirmen auftritt, sondern worauf viele setzen, auch wenn man es nicht erwartet. Mein Freund arbeitet z.B. bei einer renommierten Schuhfirma, die eigentlich den Anschein hat, noch in Europa zu produzieren und auch nicht explizit äußert, dass dem nicht so wäre. Und wenn die politisch korrekten Kunden fragen, wo die Schuhe produziert wurden, dann kann er leider nicht ihr Gewissen beruhigen und sie kaufen die Schuhe trotzdem für über 100€. Man sollte alles ein wenig multiperspektivischer sehen, die Globalisierung, den Kapitalismus oder auch themen wie Atomenergie nicht pauschal verurteilen, weil es ethisch ist, sondern sich mal seiner Stellung in dem ganzen System gewahr werden, das Für und Wider abwägen und nicht gängige Meinungen reproduzieren . Denn sonst ist es nicht weit her mit der vermeintlich toleranten Einstellung.

  • Lea

    rieke: mir ist selbst klar wie sehr qualitätssiegel täuschen. ich bin quasi von kindheit an speziell mit diesem thema groß geworden. ich möchte hier sicher auche keine "kauft alle bio, dann wird die welt besser"-arie singen. wenn meine freunde bei aldi einkaufen dann sollen sie das tun, aber ich möchte das aus verschiedenen gründen die teilweise auch einfach prinzipien sind nicht essen. auch auf einem demeter-hof werden die tiere oft sehr schlecht behandelt und die haltung ist kaum besser als irgendwo anders. im übrigen beziehe ich die meisten nahrungsmittel von privaten bauern und bäckern die ich schon sehr lange kenne und genau weiß wie sie anbauen, wer bei ihnen angestellt ist, wie die mitarbeiter behandelt werden und die tiere gehalten. und für mich hat auch das mit genießen zu tun. es gibt nichts das mir besser schmeckt als die produkte, die man meist noch im stall serviert bekommt wenn man sie abholt. natürlich habe ich schon oft anders als bio gegessen, aber wenn man sich sein leben lang so ernährt fällt einem sofort auf wie extrem geschmacksverstärkt die meisten "normalen" speisen sind. der einfachste grund warum ich deswegen auch bei den restaurants in denen ich esse darauf achte was für lebensmittel verwendet werden: es schmeckt mir einfach besser. aber du hast recht, das schweift vom thema ab und hat eigentlich nichts mit den mitarbeitern zu tun. ;)
    "Wer billig kauft, kauft doppelt" sollte auf keinen fall arrogant wirken. es ist nur einfach eine erfahrung die ich in der letzten zeit selbst oft gemacht und mich am ende nur geärgert habe. und das nicht nur mit kleidung.
    natürlich kann man nicht immer wissen was genau woher kommt, ob jemand dabei schlecht behandelt wurde oder ob irgendwas verwerfliches daran ist. aber in der reichweite in der ich darauf einfluss haben und darauf achten kann werde ich auch versuchen es weiterhin zu tun. wie gesagt, ich kaufe aus mangel an möglichkeiten auch bei h&m, und natürlich auch weil mir vieles dort einfach gefällt.
    kroko: nur weil meine meinung dem geradigem "hype" entspricht heisst das doch nicht dass ich hier irgendwas "reproduziere".
    meine stellung ist nunmal die, dass ich darauf achte woher die dinge kommen die ich esse und ökostrom für mein licht sorgt.
    genauso wie andere halt bei lidl einkaufen und atomkraft gut finden.
    und ich finde es hat nichts mit intoleranz zu tun die menschen wenigstens ab und zu dazu anzuregen darüber nachzudenken woher die grundlagen ihres luxuslebens stammen und welche auswirkungen sie auf mensch oder erde hat. mit pauschal verurteilen hat das nichts zu tun. das poblem ist doch vor allem dass 90% der leute das für und wieder eben nicht abwägen. für diejenigen die es nicht tun habe ich leider nicht viel respekt übrig.

    lange rede kurzer sinn: ich wollte eigentlich nur aufmerken das es eben auch anders geht, man nicht unbedingt auf teufel komm raus ausbeuten muss um ein erfolgreiches geschäft oder gute produkte mit angemessenen preisen zu erzeugen.

  • Magarinchen

    hallo,

    was kostet denn der high-waisted rock, den jessie trägt?

  • Dian Winterbottom

    Gott sei Dank mal ein Blog, der wirklich Informationen liefert. Leider ist im deutschsprachigen Netz die das Schreiben von Blogs nicht besonders vorhanden, hier hat der Leser aber einen echten Mehrwert. Ich finde auch teilweise die Kommentare sehr informativ. Da sieht man, dass sich jemand wirklich Arbeit gemacht hat.

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