Kate Nash in der Kantine Köln
Schon vor dem Konzert war uns Kate Nash sympathisch. Jetzt, nur eine Stunde später, hat sie uns vollkommen ergriffen: Sie ist ein bodenständiges, junges Mädchen, das den eigenen Erfolg noch gar nicht richtig greifen kann.
So witzelt sie auf der Bühne herum, hüpft hinter ihrem Klavier wie eine kleine Robbe auf und ab und wird an der Gitarre richtig emotional.
Kate hautnah seht ihr, wenn ihr weiterlest.
Die Location Kantine war uns bis dato unbekannt, da sie sich gänzlich am anderen Ende von Köln befindet. Die Bühne war jedoch liebevoll mit einem roten Vorhang dekoriert, davor das pinke "Kate Nash"-Leuchtschild. Als Kate die Bühne in einem schwarzen 60s-Kleid mit weißen Absätzen betritt, kann sich das Publikum nicht halten. Unverblümt beginnt sie mit "Mariella", das ich direkt mal als mein neues Lieblingslied deklariere.
Auch wenn die Lieder zwischenzeitig sehr langsam und emotional sind, kann Miss Nash die Aufmerksamkeit aufrecht erhalten- unsere Begeisterung galt ihrer Stimme, die exakt wie auf Platte klingt. Hinzu kommt ihr unverwechselbarer britischer Akzent und man bekommt das Gefühl, Kate persönlich zu kennen.
Höhepunkt war sicherlich die langsamere Version von "Foundations"; der Titel "Mouthwash" fasziniert jedoch mindestens genauso und hat sich regelrecht gewaschen . Unsere Videos sind visuell nicht gelungen, dafür kommt der gute Sound recht gut rüber.
Nach einer guten Stunde und einer Zugabe wird sich herzlich bedankt und zurückgezogen. Schließlich war es Kates zweiter Auftritt an diesem Abend: In Bochum spielte sie bereits bei der Eins Live Krone.
"Mouthwash":
Link: sevenload.com
"Foundations":
Link: sevenload.com



