Paris Fashion Week: Christian Dior
Paris, Paris. Im August habe ich mich unsterblich in Paris verliebt. Meine begeisterten Berichte habt ihr bestimmt schon hier gelesen.
Heimlich wünschte ich mir daraufhin oftmals, Französin zu sein, den unwiderstehlichen Charme und Accént zu besitzen und modisch immer on top zu sein. Denn da lassen sich die Franzosen nicht lumpen: Paris ist und bleibt die Modestadt schlechthin.
Die Frühjahres Kollektionen 2008 habe ich dementsprechend mit Spannung erwartet. Die Kollektion von Christian Dior möchte ich zuerst vorstellen. Sie ist wider Erwartens tragbar (wir erinnern uns an die Herbst/Winter Kollektion...), trés chic und edel.
Dunkelrote Lippen und dramatisches Augen Make-up inszenierten die perfekte Lady aus den 20er, 30er und 40er Jahren. Von allen Seiten munkelte man, dass ein Hauch Marlene Dietrich zu spüren war. Der Grund: Es wurden Nadelstreifenanzüge und Baskenmützen präsentiert.
Neben Kleidern aus reiner Seide waren Raffungen und Pailetten ein großer Bestandteil der Kollektion. Der von mir verfluchte Wasserfall Ausschnitt war leider ebenso zu sehen.
Die Farbwahl passte sich den Jahrzehnten an. Galliano, der sich am Ende in kurzer Pyjamahose, Frack und Hut bedankte, wählte viel Pistazie, Flieder und Orange.
Eine außergewöhnliche Kollektion, die zwar nicht meinen, aber vielleicht den Nerv der Zeit trifft?




heiko
mein heimlicher favorit der show wäre das outfit oben links. denn es muß nicht immer nadelstreifen sein.