von Julia 0Kommentare

Frieze Art Fair London

doorway_faf.jpgLondon braucht eine Kunstmesse! hieß es vor fünf Jahren. Und siehe da, sie haben eine. Und keine schlechte. Dieses Wochenende zeigen über 1000 zeitgenössische Künstler aus 151 Top-Galerien aus 28 Ländern auf 21.000 qm2 im Regent's Park, wo der arty Hase läuft.

Die Frieze Art Fair schafft es, dem Down-Trend der Finanzmärkte zu trotzen und eine Reihe Celebrities anzulocken. Matthew Slotover, dem Herausgeber der in London erscheinenden gleichnamigen Kunstzeitschrift "Frieze" hat geschafft, wovon die anderen Kunstmesseninitiatoren träumen können: (inkl. Fotostrecke und Links)

Die Königin der Messen ist immer noch die "Art Basel". [...] Im Gegensatz zu Basel und Miami fehlt dem deutschen Kunstmarkt jedoch der Glamour. [...]

Dagegen hat sich die Londoner "Frieze Art Fair" in nur zwei Jahren zum supercoolen Society-Event entwickelt, und das, obwohl es dort bis vor ein paar Jahren keinen nennenswerten Markt für zeitgenössische Kunst gab. Erst der internationale Erfolg der Young British Artists und der wirtschaftliche Aufschwung haben den britischen Appetit auf junge Kunst geweckt. Jetzt strömen distinguierte Sammler in Harris Tweed, punkige Kunststudenten und langbeinige Vogue-Models in Scharen ins Messezelt im Regent's Park. "Die "Frieze"-Messe ist das mit Abstand wichtigste Ereignis in Londons zeitgenössischer Kunstszene seit der Eröffnung der Tate Modern", sagt Glen Scott Wright von der Victoria-Miro-Galerie. Und Maureen Paley, eine der Tophändlerinnen in London, sagt: "Als ich meine Galerie Mitte der achtziger Jahre eröffnete, konnte ich froh sein, wenn ich 15 Prozent der Geschäfte in England machte. Jetzt verkaufe ich mehr als 70 Prozent allein in London."

via art - aktueller Artikel zur diesjährigen Frieze Art Fair


Tags: frieze art fair, kunst, london
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