von Jessie 2Kommentare

Playlist No. 1: Jessies Favoriten

player.jpg Mein kurzes Fazit zur I love Pop: Julia hat Recht, wir haben ein wenig übertrieben. Dafür haben wir getanzt wie die Wilden, getrunken wie Löcher und sehr viel Spaß gehabt (ich bedanke mich bei meinen Tanzpartnern Joe und Mü). Es ist also doch möglich, zu Indie zu tanzen. Auch wenn ich auf Parties knackigen Elektro bevorzuge.

Privat höre ich dann alles, was mir in die Quere kommt. Belächelt werde ich oftmals, wenn ich bei etwa jedem fünften Song rufe: "Oh, das war mal mein Lieblingslied!". Aus diesem Grund nummeriere ich meine Lieblingslieder, was zu ständiger Verwirrung führt.

Noch verwirrter war ich nun, als ich mir zehn Lieder beim iTunes Store aussuchen durfte: Auf Anhieb ist mir kein einziges Lied eingefallen! Ich habe mich dann doch ein wenig zusammengerissen und den ein oder anderen Klassiker ausgepackt.

Hier ist meine Playlist für den Moment:

Mr. Oizo- Halfanedit
Ihr erinnert euch an das gelbe, Würstchen rauchende Stofftier aus"Flat Beat"? Gut, denn das hat Mr. Oizo auch mal gemacht. "Halfanedit" ist dann doch etwas komplexer, geht sofort in die Füße und beschallt mich via Myspace schon seit Wochen.

SebastiAn- Walkman
Der Sound verrät euch sofort, auf welchem Label Sebastian gesigned ist. Elektro-Schrammel-Bass-Rock aus Frankreich? Richtig, das kann ja nur Ed Banger sein! SebastiAn ist allerdings ein Ausnahmetalent und kann sich neben Justice mehr als behaupten. "Walkman" war lange Zeit mein Profilsong, wird nie langweilig und ist der Inbegriff von Party. Deswegen nun auch endlich in meiner iTunes Galerie! Uhuh.

Head Automatica- Beating heart baby
Der Freund brachte mich auf dieses Lied der fünf Amerikaner, die Rock bzw. Powerpop machen. Power ist gut, "Beating heart baby" ist soweit allerdings das einzig gute Lied der Platte "Decadence" und spricht hauptsächlich Mädels an. Besonders: Die Stimme des Sängers.

Kate Nash- Foundations
Hach, herrlich. Die junge Britin habe ich bereits gelobt und nun wird sie auch finanziell unterstützt, obwohl sie es scheinbar gar nicht mehr nötig hat: Bis Mitte November sind alle Konzerte in England ausverkauft. Köln wird sie als Nikolaus besuchen. Karten für ihr Konzert im Prime Club sind noch zu haben.

The Whitest Boy Alive- Fireworks
Mal was Deutsches: Die Berliner sind einfach wunderbar, bezeichnen sich treffend als "old rave" und machen einen angenehmen Mix aus Indie und Disco-House.

Yelle- Je Veux Te Voir
Huch, da wird man ganz rot hinter den Ohren, wenn man die Lyrics der abgedrehten Französin übersetzt. Ich unterlasse das an dieser Stelle und sage: Poppig, bunt, gut!

Ol´Dirty Bastard- Shimmy Shimmy Ya
Ich musste ein wenig schmunzeln, aber der Song darf in meiner Playlist nicht fehlen. Richtig dicker oldschool Hip Hop, laut aufgedreht einfach ansteckend. Kehrseite der Medaille: Ol´Dirty, Member des Wu Tang Clans, weilt gar nicht mehr unter uns...

Okay, das waren nur sieben. Über die letzten drei werde ich bei Gelegenheit berichten!

Tags: head automatica, kate nash, mr oizo, musik, party, sebastian, the whitest boy alive, yelle

2 Kommentare

  • Alice

    total meinen nerv getroffen.
    ed banger ist einfach das beste recordlabel at the moment.

    und das mit den gratis-songs und man weiß überhaupt nicht, was man nehmen soll, kenne ich nur zu gut ;)

  • svenja

    bei jedem fünften lied? das ist eine lüge... du musst mir unbedingt den schuhladen zeigen, wenn ich dich bescuhen komme... ok?

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