S.O.M.A. here we come- Miss Platnum!
Trotz erster Anflüge von Muskelkater und Müdigkeit rasten wir zum SOMA Festivalgelände um uns Miss Platnum anzusehen. Die Bühne befand sich in einem alten Zirkuszelt, welches zwar ungewöhnlich, aber dennoch mit bestem Sound versehen war. Ausgerechnet zu Beginn wurde "Give me the food" gespielt, was wir natürlich verpassten. Zehn Minuten später standen wir aber in Reihe eins vor der Bühne.
Mit unwahrscheinlich simplen Tanzschritten brachten sie mit lässiger Miene das Publikum zum Kochen. Kleine Showeinlage, rieeesiger Effekt. Mein selbstgedrehtes Video lässt hoffentlich keine Fragen offen.
Schnell wurde klar, dass dies kein gewöhnliches Konzert werden würde: Auf der Bühne versammelten sich zwei Tänzer- bzw Sängerinnen, ein Typ an der Bass-Drum, ein weiterer am Schlagzeug und drei an Posaune, Trompete und Tuba um die Rumänin. Neben drei langsamen Songs ging jedes Lied ins Bein, wozu auch die drei Damen beitrugen.
Das Finale war phänomenal: Ein ordentlicher Bass begleitete die drei Bläser, die bis zum letzten Atemzug spielten und bereits die Plätzte der Frauen einnahmen, die sich langsam davon machten. Eine Zugabe war dann noch drin, und die wurde ordentlich begossen: Miss Platnum bereitete einige Pinchen mit Vodka vor, die feierlich der Band und ein paar glücklichen Zuschauern serviert wurden (natürlich liessen wir uns da nicht lumpen und entschieden mit diesem Getränk, das Auto stehen zu lassen).
Ohne die Lieder also wirklich zu kennen oder Fan von Hip Hop mit Folk-Einflüssen zu sein, wird mir diese Show lange positiv im Gedächtnis
bleiben. Unverhofft kommt eben oft.


