Rolf Dassler by Puma Fashion Show
Nach dem Nokia Trends Lab und einem Kaffee bei Starbucks fuhren wir zum Brandenburger Tor, durch welches der 50 Meter lange Laufsteg führte - natürlich abgeschottet durch riesige Zelte und Pavillons. Auch hier galt: Ohne Einladung kein Einlass.
Vor Beginn der Puma Rudolf Dassler Show spürten wir einen Hauch von Hollywood Glamour: Andie MacDowell sorgte für Blitzlichtgewitter. Zudem kamen Daniel Brühl, Eva Padberg und Model Franziska Knuppe.
„Back to the Future“ - so lautet das Leitmotiv der Frühjahr-Sommer-Kollektion 2008, die sich ganz darauf konzentriert, durch die top-aktuelle Interpretation klassischer Formen den Look & Feel vergangener Zeiten wieder aufleben zu lassen. Der geschickte Einsatz von künstlicher Materialalterung und speziellen Drucktechniken für eine verblasste Optik erzeugt hier einen authentischen Vintage-Look, der perfekt zur Markenbotschaft von PUMA passt […] Drei verschiedene, klar voneinander abgegrenzte Themen stehen im kommenden Frühjahr im Mittelpunkt: Beim ersten Thema, „The vintage that never was“, dreht sich alles um die Verbindung von klassischem Design und modernem Modeverständnis […] Für den rebellischen Geist der Marke steht das zweite Thema der Saison: „Croc’n’Roll“. Hier trifft urbaner Streetstyle von heute auf Musikeinflüsse vergangener Jahrzehnte und schafft so einen jungen, eigenwilligen Look […] Die dritte Story der Saison, „Nostalgie & Chic“, setzt auf das exklusive Dassler-Sechseck als Jacquard-Druck spielerisch auf Strickjacken und Pullis.“
Die Spannung stieg also ins Unermessliche. Wenige Minuten vor Beginn der Show flatterte man dann mit den Tickets vor unserer Nase herum. Juhu! Nichts wie rein! Über den roten Teppich huschend forderte man uns auf, für ein Foto stehen zu bleiben. Our first red-carpet pic ever! Die Show war klasse. Die australische Band Van She spielte live on stage, während die Models hindurch liefen. Eine gelunge Abwechslung, ist man doch sonst DJs gewohnt.
Einzig bekanntes Gesicht der Schau: Irina Lazareanu, deren Professionalität unverkennbar war.
Alle weiblichen Models (geschätztes Durchschnittsalter 16) trugen offenes, ungestyltes Haar und wenig Make-Up. Auffällig dürr und krank wirkten zwei von ihnen, wohingegen die Männer durchaus gut gebaut und sportlich wirkten. Präsentiert wurden Sportswear Basics mit Retro-Einflüssen. Neben Latzhosen und knappen Höschen für die Männer entdeckte man viel Jeans, unüblicherweise in der hellen Waschung, woran ich mich noch gewöhnen muss.
Vom Hocker gehauen hat mich die Kollektion weniger, vielmehr erinnerte das Ganze an Esprit. Alles in allem aber ein tolles Erlebnis!


