von Jessie 0Kommentare

Im Hochseilgarten Oberhausen

hochseilgarten1.JPG Ein Tag im Hochseilgarten Oberhausen. Die Location: Einmaliger Blick direkt auf den Gasometer in Oberhausen (zählt mit zum Erbe der Kulturhauptstadt 2010 Essen), das Waldstück recht lichtdurchflutet und idyllisch. Zumindest von unten. Das Wetter: Beste Voraussetzungen bei Sonne und angenehmen 25°C. Keine Sorge, dies wird kein Reisebericht. Nur frage ich mich, wo ich bei so viel Angst- und Schweiß beginnen soll.

Die Einführung war recht verständlich. Die Karabinerhaken immer in entgegengesetzter Richtung einhaken, nie darf man ungesichert stehen. Zum "fahren" wird das Rollrad aufgesetzt und gesichert, dann wird einfach los gelassen. Bei dem "los lassen" fiel in der Proberunde beinahe jeder aus unserer siebenköpfigen Runde aufs Hinterteil, wie man erkennen kann (plus siehe Video) Irgendwelche (...) Jungs kamen dann auf die Idee, anstelle von Parcour 1 direkt mit der 2 zu beginnen, Can do!

Aber zuerst muss die 8 Meter hohe, wackelnde Strickleiter erklommen werden. Oben mit den ersten Müdigkeitserscheinungen angekommen musste man sich direkt über ein äußerst schmales Stahlseil begeben. Dem Tode knapp entronnen ging es weiter mit Baumstämmen, die nicht für jedermanns Größe eng genug aneinander hingen, schwingen in 8 Metern Höhe und klettern über das ein oder andere Seil auf den Baumstationen. Die Bilder sehen noch recht harmlos aus. Ich im Übrigen auch, wie ich das ein oder andere Mal in die Kamera grinse.

Show, nichts weiter! Sympathisch waren meine Leidensgenossen Susanna und Christoph, die sich immer wieder mit mir fragten: "Und das soll Spaß sein?". Auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt macht es aber wieder Spaß zuzuschauen. Sollen die anderen doch leiden. Fazit: Das Eintrittsgeld von 22 Euro ist es definitv wert, zumal wir sechs Stunden dort waren. Die körperliche und seelische Qual wiederum ist keinen Penny wert, Wiederholung somit ausgeschlossen. Trotzdem bin ich stolz behaupten zu können, "so etwas" mal gemacht zu haben...

PS Todesangst natürlich unbegründet: Man ist immer fest gesichert und hängt höchstens mal in der Luft.

Tags: abenteuer, essen
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