von Jessie 1Kommentar

Festivalreport Juicy Beats PT.1

juicybeats.JPG Im Grunde genommen benötigt ihr keinen ausschweifenden Bericht, um einen guten Überblick über das Juicy Beats Festival gestern in Dortmund zu erhalten. Kurz gefasst würde ich es so beschreiben:
Es fing langsam und schlecht besucht an und endete mit einer Riesensause! Dennoch gibt es hier meinen persönlichen Festivalreport.

Der Westfalenpark und somit Festivalgelände ist flächenmässig zu groß, als dass das typische Festival-Feeling hätte auftreten können. Auch das Publikum machte es mir schwer, die ganze Veranstaltung auf Anhieb zu mögen. Jede Menge Indie-Kids, betrunkene Idioten und Rave-Nerds!

Die ersten Stunden durfte ich jedoch abgeschottet von all dem mit bester Verpflegung im Backstage Bereich verbringen. Glücklicherweise regnete es nicht und ich trank ein Red Bull nach dem anderen. Die Bands, die ich sehen wollte, habe ich mir auch tatsächlich alle angeschaut. Honeymunch machten ihre Sache sehr gut, obwohl nur ca. 50 Leute vor Ort waren. Die Uhrzeit und das Wetter machten das Ganze aber auch nicht gerade leicht. Ihre entspannende Musik hört ihr hier. Klee, welche nach Honeymunch auf der Hauptbühne spielten, haber ich nur von hinten gehört, was nicht allzu schlimm war: Jedes Lied klingt ungefähr gleich und die Ansagen der Sängerin zwischen den Liedern waren eher dämlich und klangen in etwa so: "Nur für euch, und es soll an alle dort draussen gehen, in diesem tollen Jahr 1900 2007!" Ich lasse meinen Kommentar an dieser Stelle mal weg...

Weiter ging es zu späterer Stunde zu Shitdisco: Ich sollte mir merken, dass nicht alles, was New Rave aus Großbritannien anbelangt, gut ist. Die Jungs waren nicht mal annähernd so hip wie erwartet, vielmehr stresste die Musik, der Sänger sang schief (und hat eine Hühnerbrust) und meine Ohren hörten bloss "utzz utzz utzz".

Somit machten wir uns schnell auf, um Erobique von International Pony zu sehen, schliesslich wird dieser Mann viel gelobt. Aber auch diese Performance auf der Orangenbühne liess mich kalt: Wo war der Bass?

Erste gute Vorstellung (leider nur das Ende gesehen) dann von Gus Gus aus Island. Die Musik geht in die Beine und hätte gut in einen Club gepasst. Den Gesang hätte man an manchen Stellen jedoch durchaus weglassen können.

Nach dem Auftritt von Gus Gus war die Wiese geradezu übersäht mit Menschen, woran am Nachmittag nicht mal zu denken war. Der Grund: Um 21 Uhr spielten die Headliner Deichkind. Es war für mich das 4. Mal, die Jungs live zu sehen, und ich habe es nicht bereut. Dieser Auftritt benötigt einen eigenen Blogeintrag!

Tags: deichkind, erobique, gus gus, honeymunch, juicy beats festival, klee, shitdisco
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1 Kommentar

  • stefan

    hui gus gus - ja die wollte ich schon immer mal live erleben! die frühere sängerin hafdis huld (myspace profil) macht auch sehr sehr gute musik :) ich wäre ja zu gerne beim juicy beats dabei gewesen - ich beneide euch!

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