Berlin Fashion Week - Part 1
Donnerstag Abend: Die Fashion Week in Berlin ist bereits gestartet. Julia und ich hatten schon lange abgeschrieben hinzufahren, da Arbeit und Klausuren anstanden. Mit Hummeln im Hintern lernt es sich aber nicht gut, also wurden spontan zwei Flüge nach Berlin für Samstag früh gebucht. Bei all der Spontaneität blieb eine glänzende Vorbereitung natürlich auf der Strecke, also ließen wir alles ruhig auf uns zu kommen. Was dabei herausgekommen ist? Ein erlebnisreiches und tolles Wochenende.
Los geht's. Nach vier Stunden Schlaf stiegen wir Samstag früh in den Flieger nach Tegel. Wetter: 26°C, die Frisur sitzt... nicht.
Untergekommen sind wir bei einem von mir verreisten Freund direkt am Prenzlauer Berg. Das schrie förmlich nach einem Frühstück im Café 103 auf der Kastanienallee, in welchem es ein unglaublich leckeres und ausgiebiges Frühstück gab. Frisch gestärkt liefen wir von da aus in die Torstrasse, auf welcher das Akkreditierungscenter für diverse Ausstellungen und Showrooms lag. Der Veranstalter schilderte sichtlich enttäuscht, dass bis zu 100 Personen am Tag erwartet wurden, jedoch nur ca. 30 erschienen.
Im Designer Showroom wurde dies bestätigt. Hier wurden verschiedene kleine Berliner Labels vorgestellt. Das Münchener Label "Haltbar" gefiel neben "Pulver" besonders!
Anschließend besuchten wir den Beck´s Fashion Experience Store im KW Institute for Contemporary Art. Hier gab es nicht nur das ein oder andere kühle Bier, sondern auch Mode von 20 Designern des deutschen Modenachwuchses. Unter anderem dabei: Eva Gronbach aus Köln! Die hatte Julia bereits in der Heimat besucht… Das Schmuckstück meiner Träume ist dieses samtgrüne, trägerlose Kleid.
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